Badbergen wird 1175 erstmalig erwähnt. Drei zur heutigen Gemeinde gehörige Bauerschaften bereits im Jahre 977. Die mittelalterliche Kirche St. Georg wurde nach dem 30jährigen Krieg Simultankirche, sie gehörte beiden Konfessionen.

Das Simultanverhältnis wurde 1868 mit dem Bau einer eigenen Kirche für die katholische Gemeinde durch den Dombaumeister Johann Bernhard Hensen, Sögel beendet.

Die einschiffige Backsteinkirche mit Sandsteinfassungen wurde im historisierenden Stil der Neogotik von 1867 bis 1869 erbaut. Sie schließt mit einem Fünfachtel-Chor. Der Westturm enthält das Portal. Das Innere ist durch Kreuzrippengewölbe geprägt. Die Ausstattung in neogotischer Form ist nur teilweise erhalten geblieben.

2005/2006 wurde die Renovierung der Marienkirche durch den Architekten Klaus Keller (Quakenbrück) vorgenommen. Die farbliche Innenausstattung wurde nach einem Konzept des Rottweiler Künstlers Tobias Kammerer durchgeführt. Der nach der letzten Renovierung von 1980 unter den Kirchenbänken verlegte grüne Teppichboden, die hellen Holzpaneelen und der Altar aus Sperrholz wichen einem neuen Farbkonzept und einem neuen Altar aus Marmor und Holz, der das nach dem Zweiten Vatikanum aufgestellte Provisorium ersetzt. Bei der Entkernung wurde der ursprüngliche Sandsteinfußboden des Kirchengebäudes freigelegt, der aufgearbeitet und teilweise ersetzt wurde. Der Hochaltar aus dem Jahre 1866 wurde aufgearbeitet. Blaue, goldene und lila gen Himmel strebende Säulen markieren die Standorte von Taufbecken, Josefsfigur und Pietà. Auch die Kreuzwegstationen erhielten – nach der Entfernung der Holzverkleidung an den Wänden - eine farbliche Grundlegung. Der Beichtstuhl fand einen neuen Platz unter dem Orgelboden.

Das Patrozinium der Gemeinde ist am 08. Dezember.